13.05.2016 - 01:36

Thomas Krzywinski wird neuer Trainer der Uni-Riesen

Ein alter Bekannter wird in der kommenden Saison neuer Cheftrainer bei den grün-weißen Korbjägern. In dieser Woche einigten sich die Geschäftsführer der Leipziger Basketball Marketing GmbH mit Thomas Krzywinski auf einen Jahresvertrag. Mit dem 33-Jährigen Diplomsportlehrer (Sport/Geschichte) tritt der Wunschkandidat die Nachfolge von Tuna Isler an, was LBM-Geschäftsführer Dr. Werner Scholz zufrieden bestätigt: „Thomas erfüllt die Stellenbeschreibung für den Trainerposten bei uns zu 100 Prozent. Neben seinen Erfolgen als Trainer im Seniorenbereich, bringt er durch seine langjährige Erfahrung als Jugend- und Regionaltrainer in Dresden auch das entsprechende Know-How aus der Nachwuchsentwicklung mit. Ich bin sehr froh, dass wir ihn für das Projekt „Uni-Riesen 2020“ gewinnen konnten und hoffe auf eine längerfristige Zusammenarbeit.“

 

Vom Titanen zum Riesen

 

Thomas Krzywinski kennt sowohl Leipzig als auch die Uni-Riesen bereits bestens, denn der 33-Jährige war schon von 2006 bis 2009 bei den Leipziger Korbjägern als Trainer tätig. Er arbeitete im Jugendbereich und führte damals beispielsweise die 2. Mannschaft von der Oberliga in die 2. Regionalliga. Mit einem Großteil der neuen Kollegen, wie Abteilungsleiter Dominik Braun oder Assistenztrainer Thorben Schwieder, riss der Kontakt auch nach seinem Weggang nicht ab.

 

Von Juli 2009 bis Dezember 2015 war Thomas Krzywinski Cheftrainer bei den Dresden Titans. Er stieg mit den Elbriesen von der 2. Regionalliga bis in die ProB auf und formte sie zu einem soliden Playoff-Team. Nach sportlicher Talfahrt bei hohem Anspruch wurde er trotz großer Widerstände von Spielern und Fans nach Abschluss der Hinrunde der letzten ProB-Saison von seinem Amt entbunden. Krzywinski musste danach zuerst eine Grundsatzentscheidung treffen: Trainerkarriere oder Lehrerjob? Das Angebot der Leipziger Korbjäger hat ihm seine Entscheidung sicher erleichtert.

 

Der neue Übungsleiter stellt sich der aktuellen Herausforderung. Er ist voller Tatendrang und Ideen: „Ich freue mich wieder nach Leipzig zu kommen. Ich habe mich hier während meines Studiums immer wohl gefühlt. Es ist außerdem ein großer Vorteil für mich, dass ich einen Großteil des Personals bei den Riesen und die Strukturen im Leipziger Basketball ganz gut kenne. Aber im Vergleich zu meiner ersten Traineretappe hier hat sich natürlich auch einiges geändert: Neue Halle, neue Ausrichtung, neue Partner. Gerade das Heranführen junger Talente aus der Region an den Profisport ist eine sehr reizvolle Aufgabe. Ich bin guter Dinge, dass wir auf den vorhandenen Grundlagen im nächsten Jahr schon einiges bewegen können und kann es kaum erwarten, endlich richtig loszulegen.“

 

Über die Zusammenstellung des neuen Kaders, der vordringlichen Arbeit in den nächsten Wochen, äußert er sich salomonisch: „Ich freue mich, dass Sascha Leutloff auch in der neuen Saison für die Uni-Riesen auf dem Parkett stehen wird. Das ist ein sehr guter Anfang. Ansonsten sind wir mit vielen Spielern im Gespräch und guter Dinge, zum Saisonstart eine konkurrenzfähige Mannschaft zusammen zu haben, die der neuen Ausrichtung des Vereins entspricht.“